Havanna (Teil 2)

In Havanna haben wir so viel erlebt, deshalb geht es gleich weiter mit dem etwas kürzeren Part 2!

 

Fortsetzung des Artikels Havanna Part 1 (hier nachzulesen).


Der Lenin hügel

Mit der Fähre geht es in den Stadtteil Regla, der komplett anders aussieht als der Rest von Havanna. Viel ländlicher und so ziemlich keine Touristen. Dort befindet sich der Lenin Hügel, bei dem in eine Felswand tatsächlich der Kopf des Politikers Wladimir Lenin eingearbeitet wurde. Ziemlich skurril dieses Denkmal. Von dem Hügel hat man eine tolle Aussicht auf Havanna selbst und da wird einem erst einmal klar wie groß diese Stadt eigentlich ist.

Museo de la Revolucion

Kuba und auch Havanna haben eine sehr spannende Geschichte, dementsprechend gibt es auch einige Museen. Wir haben und dazu entschlossen das Museum über die Revolution zu besuchen. Was wir vorher nicht wussten, ist dass das meiste auf Spanisch und wenig auf Englisch ausgeschildert ist. Der Eintritt betrug 8 CUC pro Person. Mir persönlich hat das Museum leider nicht so gefallen, ich bin aber auch nicht so bewandert in der Kubanischen Geschichte, sodass ich gewisse Ausstellungsstücke einfach auch nicht interessant gefunden habe (obwohl sie vielleicht sehr interessant sind, wenn ich wüsste was es gewesen wäre?).
Es waren insgesamt mehr Fotos als Ausstellungsstücke, das Highlight für mich waren dann die Fahrzeuge, dort wurden entweder ganze Fahrzeuge (z. B. ein Panzer) oder Teile von Flugzeugen ausgestellt. 

National Museum of Fine Arts

Ein Museum das mir dann schon mehr gefallen hat war das National Museum of fine arts. Da ich mich selbst für Kunst interessiere und auch selbst zeichne, schaue ich immer gerne in Kunstmuseen, wenn die Zeit es zulässt.

Das Museum behandelt die Kunst des 20. Jahrhunderts in Kuba und kostet 5 CUC Eintritt. Es gibt auch einen Teil für internationale Kunst, welchen wir uns aber nicht angesehen haben (3 CUC Aufpreis), da mich die nationale Kunst mehr interessiert hatte. Die Werke werden auf zwei Stockwerken präsentiert. Die Klimaanlage ist etwas kühl eingestellt, ich habe eine dünne Strickjacke vermisst. Wir haben hier gut drei Stunden verbracht, deshalb finde ich den Eintrittspreis auch in Ordnung. Jemand, der nicht so viel mit Kunst anzufangen weiß sollte sein Geld allerdings andernweitig investieren.

Fotos sind übrigens im Museum nicht erlaubt.

der botanische garten havannas

Für 10 CUC wurden wir von einem Taxi an unserer Unterkunft abgeholt und dann ging es für eine halbstündige Autofahrt zum botanischen Garten Havannas. Wir haben uns gefühlt wie in einer anderen Welt, die Luft war auf einmal sehr viel besser und dann ist uns wieder bewusst geworden wie laut die Stadt eigentlich ist. Am botanischen Garten war es wundervoll ruhig, nur viel Vogelgezwitscher war zu hören.

Der Eintritt für den "Garten" betrug 4 CUC und hatte eine einstündige Tour auf Englisch inklusive. Das Areal ist 600 Hektar groß und wir wurden mit einem Bus durch verschiedenste Felder herumgefahren mit Pflanzen aus aller Welt. Es gab drei Gewächshäuser und der Rest des Areals war wie ein Wald angelegt. Einen japanischen Garten gibt es auch, nur leider wurde dieser zum Zeitpunkt unseres Besuches umgebaut. Die Mitarbeiter vor Ort sind auch wirklich freundlich, einer war scheinbar passionierter Fotograf und wollte uns immer die besten Winkel zeigen von denen aus man die Pflanzen einfangen kann.

Insgesamt haben wir uns um die vier Stunden hier aufgehalten. Wir wurden dann abgeholt und wieder für 10 CUC zu unserer Unterkunft gefahren.

San Carlos de La Cabaña

Wir waren zum Zeitpunkt der internationalen Buchmesse in Havanna und haben dieser dann auch einen Besuch abgestattet. Die Buchmesse wird in der Festung La Cabaña veranstaltet und es gab neben Büchern auch Schmuck und Kleidung zu kaufen. Da die meisten Bücher spanisch waren, konnte ich nicht so viel damit anfangen. Es gab zusätzlich ein paar internationale Bücher (auch deutsche). Es hat vor allem Spaß gemacht durch die Festung zu laufen und die verschiedenen Ecken zu entdecken. Ich finde sie unglaublich beeindruckend und man hat natürlich eine wahnsinns Aussicht von der Festung auf die Stadt, den Malecon und den Hafen. Der Eintritt zur Buchmesse hat 8 CUC gekostet.

Restaurant tipps

Zum Schluss möchte ich euch noch ein paar Restaurants hinterlassen, in denen wir zum Essen waren (und danach keine Magenprobleme hatten).

  • Locos por Cuba, San Lazaro, La Habana
    Empfehlenswert vor allem das Hühnchen mit Reis und einem leckeren Ananassaft
  • El Vampirito, Calle 6 19 y 21, La Habana
    Ziemlich weiche Nudeln und Pizza aber super Soßen und leckerere Säfte.
  • La Catedral, Entre 5ta y Calzada 8 | 5ta, La Habana
    Schönes Ambiente und gutes Essen mit super Preis/Leistungsverhältnis.
  • El Biky, Infanta y San Lázaro, La Habana
    Das Bikys ist etwas teuerer, aber hat sehr leckeres und abwechslungsreiches Essen. Wir haben uns hier etwas gegönnt, als wir unsere Verlobung feiern wollten. Das Bikys besteht aus drei Teilen: Bäckerei/Konditorei, Bar und Restaurant. Das Gebäck zum Frühstück kann ich auch nur empfehlen.
  • El Burrito Habanero, Calle 23 #504, La Habana
    Wir hatten in Havanna österreichische Nachbarn, welche ihr Auslandssemester in Havanna machten. Wir haben ein paar mal etwas mit ihnen unternommen und sie hatten und das El Burrito empfohlen. Ich fand es ganz in Ordnung, preislich ist es sehr günstig.

 

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