Ein Wochenende in der Stadt der Liebe: Paris

Willkommen hier in Paris. 

Hier - seid mit Blumen begrüßt. 

Woher du auch kommst. 
Hier ist France! 

Kinder kommt... 

das Geheimnis das heißt: 

Joie de vivre!"

 

Als ich das Wochenende in der Stadt der Liebe verbrachte, musste ich die ganze Zeit an das Lied zum Musical Anastasia denken. Immer diese Ohrwürmer... Aber hat ja wenigstens zum Thema gepasst! Joie de vivre - die Lebensfreude, haben wir trotz der niedrigen Temperaturen gespürt. Natürlich ist Paris kein kunterbuntes, lebensfrohes Paradies, auch hier gibt es Schattenseiten. Die Stadt ist sehr schmutzig, überall liegt Müll herum. Um den Müll reihen sich Obdachlose und man muss sich immer vor Betrügern und Taschendieben in acht nehmen. Trotzdem hat diese Stadt einfach einen ganz eigenen Charme. Das war mein zweiter Besuch in Paris, das erste Mal als Paar und dann auch noch zum Hochzeitstag.

Warum "Die Stadt der Liebe?"

Viele kommen nach Paris um den Jahrestag, Valentinstag oder einen Geburtstag zu feiern. Manch einer nutzt den Ort für einen Antrag (live erlebt! Dazu später mehr). Aber wusstet ihr, dass die Stadt der Liebe gar nicht wegen der romantischen Liebe so heißt? Paris war die erste Stadt in Europa, in der die käufliche Liebe von den Behörden akzeptiert wurde - man sich also ohne Probleme mit den Prostituierten vergnügen konnte. Vor allem das bekannte Moulin Rouge war ein Ort für besagte Aktivitäten. Ein bisschen unromantisch oder? Trotzdem ist heutzutage alles auf Liebende ausgerichtet, sodass man nach einem schönen Platz für zwei nicht lange suchen muss.

Wissenswertes über Paris, Frankreich

Anfahrt: Paris ist die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Frankreich und ist somit nicht zwingend mit einem Flugzeug zu erreichen. Selbstverständlich kann man auch fliegen, allerdings gibt es viele Angebote mit Bus oder der Bahn (siehe Europa Spezial"). Vielleicht kommt ihr ja mal in den Genuss mit dem TGV, dem schnellsten Zug der Welt, zu fahren. Wer nicht zu weit von der Grenze entfernt wohnt, kann sich natürlich auch überlegen mit dem Auto zu fahren.

Die Umwelt freut sich über eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.


Fortbewegungsmittel: Das schnellste Mittel um von A nach B zu kommen ist die Metro - bei uns Vergleichbar mit der U-Bahn. Es gibt verschiedene Tickets, je nachdem ob man nur ab und zu oder sehr regelmäßig fährt. Wir haben reguläre Einzeltickets genutzt, da wir an dem Wochenende nur drei Mal mit der Metro gefahren sind. 
Weitere Informationen zu den verschiedenen Tickets und Zonen Gebieten findet ihr sehr ausführlich hier beschrieben.

Die Metro Stationen sehen übrigens alle sehr heruntergekommen aus, aber der Haltestelle "Louvre" darf man etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, denn diese ist sehr liebevoll mit Statuen dekoriert.
Eine weitere Variante sind E-Scooter. Sie sehen aus wie City Roller und haben einen Motor. Wir haben unzählige Menschen auf den Straßen damit gesehen. Wir finden das eine super Idee! Man kommt auch so sehr bequem und schnell an sein Ziel. Da es allerdings nicht die preiswerteste Variante ist, sollte man diese nur für kurze Strecken nutzen. Der Buchungsvorgang läuft über eine speziell dafür vorgesehene App. Viele E-Scooter stehen einfach so rum und können dann einfach genutzt werden. Wenn man am Ziel angekommen ist, lässt man seinen Roller auch einfach stehen.

Ansonsten stehen euch der reguläre Bus, Mietwagen oder Taxis zur Verfügung. Für so eine Großstadt raten wir allerdings zu den beiden vorherigen Varianten oder eben ganz klassisch: zu Fuß.

Wir lieben es durch die Straßen zu laufen, denn so entdeckt man oft eine hübsche Gasse oder ein nettes Restaurant, dass man sonst nicht entdeckt hätte.

 

Sprache: In Frankreich wird natürlich französisch gesprochen. Leider hält sich das Vorurteil hartnäckig, dass die Franzosen sich weigern mit einem Englisch zu sprechen. Vielleicht war das früher mehr so? Bei unserem Besuch konnte uns ausnahmslos jeder auf Englisch weiterhelfen. Sei es im Restaurant, Putzkräfte oder Passanten. Niemand hat sich gesträubt oder von uns verlangt französisch zu können. Man muss dazu erwähnen, dass wir versucht haben eine Konversation erst auf französisch zu starten, selbst wenn es nur die Begrüßung war. Wir haben die Pariser als sehr hilfsbereit wahrgenommen.

 

Kriminalität: Paris ist eine Weltmetropole - entsprechend gibt es Kriminalität in der Stadt. Man wird in der Metro regelmäßig vor Taschendieben gewarnt und auch bei den Ticketautomaten wird auf Betrüger aufmerksam gemacht. Auf der Seite von Help Tourists in Paris ist eine gute Auflistung an typischen Touristen Tricks um uns schön abzuzocken. Uns selbst ist nichts dergleichen passiert. Wir haben zweimal junge Mädchen mit besagten Listen gesehen und haben dann einfach schnell die Straßenseite gewechselt.

Der Eiffelturm

Der Eiffeltum - das Wahrzeichen ganz Frankreichs ist 324 Meter hoch und wurde 1887 bis 1889 gebaut. Er wurde von Gustav Eiffel anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Französischen Revolution entworfen und gebaut. Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war der Eiffelturm das höchste Gebäude der Welt.

Der Turm besteht aus drei Ebenen. Bis zur zweiten Etage kommt man entweder mit der Treppe oder einem Lift hoch. Auf der ersten Etage finden sich ein Restaurant, Konferenzsäle sowie ein Kino. Im Winter ist es sogar möglich auf der ersten Etage Eislaufen zu gehen! Wie cool ist das denn? Dafür hatten wir leider keine Zeit, aber irgendwann wird das sicher nachgeholt.

Die zweite Etage glänzt mit einem weiteren Restaurant, bei dem man sehr viel Geld einpacken sollte. Ursprünglich wollten wir dort essen gehen, als wir die Preise sahen, haben wir es dann doch gelassen. Selbst für einen Hochzeitstag war uns das too much. Ein Frühstück dort wäre noch in unserem Rahmen gewesen, allerdings bereits komplett ausgebucht. 

Per Lift geht es dann noch in die dritte Etage, bei der man den besten Blick über Paris hat. Na ja, nicht ganz den besten. Ich war schon einmal auf dem Eiffelturm und hatte diesmal nicht das Bedürfnis noch einmal nach oben zu fahren, denn ganz ehrlich: Was ist denn schon eine Panorama Aussicht auf Paris ohne den Eiffelturm? Nein, zum Stadtbild gehört für mich eindeutig der Turm dazu. 

Wer den Eiffelturm übrigens bei Nacht fotografieren und verbreiten möchte, sollte aufpassen: Die Betreibergesellschaft SETE beansprucht das Urheberrecht für alle Nachtaufnahmen des Wahrzeichens. Das gilt zumindest für alle kommerziell verbreiteten Bildern. Klingt komisch? Ist aber so. Es wird gebeten bei Bildern des nachts beleuchteten Eiffelturm folgenden Zusatz zu notieren um das Copyright zu verdeutlichen: "copyright Tour Eiffel – illuminations Pierre Bideau" Na, dann machen wir das doch gerne!

© copyright Tour Eiffel – illuminations Pierre Bideau
© copyright Tour Eiffel – illuminations Pierre Bideau

Dinnieren auf der Seine

Da wir zu unserem Hochzeitstag in Paris waren, wollten wir uns etwas Besonderes gönnen. Deshalb haben wir eine Dinner Bootsfahrt auf der Seine vorab über Get Your Guide* gebucht. Es ist zwar nicht günstig, dafür hat man dann eine 2.5 Stündige Bootsfahrt mit live Musik, einem drei Gänge Menü und Wein - ganz viel Wein! Viel zu viel Weil um ehrlich zu sein, wir sind schon ganz schön beschwipst ins Hotel getorkelt.

Wenn man die Bootsfahrt macht, kommt man an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Route klappert folgende Punkte ab:
Eiffelturm - Les Invalides - Die Nationalversammlung - Das Musée d´Orsay - Das Institut de France - Notre Dame - Bibliothèque Nationale - Das Hôtel de Ville - Die Conciergerie - Der Louvre - Das Palais de Chaillot - Die Freiheitsstatue und dann alles wieder zurück.
Abgesehen von der schönen Aussicht (wir hatten Glück und einen Sitz am Panorama Fenster) und dem feinen Essen, hat uns unsere Bedienung Jusef gut unterhalten. Ein lustiger Geselle, der uns immer etwas zur Geschichte des Gebäudes erzählt hat, an welchem wir vorbeifuhren. 
Man wird während der Fahrt übrigens fotografiert und bekommt im Laufe des Abends mal einen kleinen Stapel Bilder auf den Tisch gelegt. Ihr könnt euch dann Bilder aussuchen aber das wird ein teures Andenken. Die Betreiber möchten gerne - Achtung - 20 € pro Foto! Wahnsinn, oder? Völlig verrückt.
Hier auf der romantischen Bootsfahrt haben wir übrigens live einen Hochzeitsantrag miterlebt. Natürlich hat sie Ja gesagt und es war super schön wie sich alle für das Paar gefreut haben.
Achtung für Vegetarier: es gab kein Gericht ohne Fleisch. Auf Nachfrage bekommt man eventuell nur die Beilage, aber die Portionen sind so klein, dass ich das nicht unbedingt empfehle. Für Veganer ist das erst recht nichts, dann lieber etwas anderes unternehmen.
Für uns war die Bootsfahrt ein richtiges Highlight und wir werden sie lange nicht vergessen! 
Kosten: 100,- € pro Person.

Der Louvre

Der Louvre - schon lange steht das weltberühmte Museum auf meiner Bucket list! Ich war in der Oberstufe im Gestaltungszweig und hatte entsprechend Kunstgeschichte. Deshalb besuche ich gerne Kunstmuseen und Ausstellungen. Ich habe zwar mittlerweile nicht mehr viel Ahnung, aber die Bilder schaue ich trotzdem gerne an. Der Louvre ist einer der größten Museen der Welt. An wievielter Stelle bin ich aber überfragt, jeder erzählt was anderes. Das größte der Welt meinte unser Louvre Guide, das zweitgrößte meint Jusef - unsere Bedienung auf dem Dinner Boot. Und das drittgrößte sagen diverse Webseiten. Aber ist ja auch egal, denn es ist groß. Riesengroß!

Wir haben eine geführte Tour durch den Louvre unternommen. Früher hab ich das nie gemacht, aber ich lerne es lieben! Man erfährt so vieles über Gemälde oder sieht Sachen, die einem sonst nie aufgefallen wären. Die geführte Tour ging zwei Stunden und wir haben auch diese über Get Your Guide* gebucht.
Kostenpunkt der gebuchten Tour war 59,- € pro Person für Tickets ohne Anstehen inkl. zweistündiger Tour. Danach kann man den Louvre noch auf eigene Faust erkunden. Kein Schnäppchen, aber für uns hat es sich gelohnt.

Der reguläre Eintritt kostet 15 € vor Ort und 17 € Online.

 

Der Louvre beherbergt einige Juwelen der Kunstgeschichte. Meine Lieblinge sind die Statue "Nike der Samothrake" sowie die "Venus von Milo". Ich liebe die Detailarbeit in den Werken! Das bekannteste Gemälde ist die Mona Lisa und auch diese durften wir bestaunen. Na ja, bestaunt haben wir sie eigentlich nicht, denn die Mona Lisa finde ich persönlich ziemlich langweilig. Ein kleines Bild mit einer Frau darauf, das nur aufgrund seiner Geschichte des Diebstahls berühmt wurde. Das Bild hängt hinter einer Glas Schutzwand, da es schon mehrere Versuche gab das Bild zu zerstören. Manche Menschen haben halt nichts besseres zu tun.

Direkt gegenüberliegend zum bekanntesten Bild der Welt, hängt das wohl größte Gemälde, das ich je gesehen habe. Es ist monströs und unfassbar beeindruckend und einfach niemand hat es sich angesehen, da alle bei Madame Lisa standen. Unfassbar schade, da wird irgendwie das falsche Bild geehrt. Wusstet ihr eigentlich, dass "Mona Lisa" falsch übersetzt ist? Es müsste Monna Lisa heißen, denn "Monna" ist die Kurzform für "Madonna" was im italienischen "Frau" bedeutet. Also heißt das "Frau Lisa" und ist kein Doppelname.

 

Abgesehen von den ganzen Kunstschätzen, welche man zu sehen bekommt, ist der Louvre selbst ein wahrer Schatz! Der frühere Königspalast war dem Sonnenkönig nur nicht gut genug, weshalb er sich in Versailles niederließ und seine Kunstsammlung anfing im Pariser Schloss zu sammeln. Nach der Französischen Revolution wurde der Louvre dann offiziell zum ersten Museum Frankreichs. 1793 wurde das ganze übrigens eröffnet - ganz schön alt!

Ihr seht, selbst das Gebäude ist voller Geschichte (und ich schreibe euch nur einen Bruchteil!) weshalb es sich lohnt so eine Tour zu buchen. 

Wir waren insgesamt um die fünf Stunden im Museum, hätten aber locker zwei Tage dort verbringen können! 

Achtung: dienstags ist der Louvre geschlossen. An jedem ersten Samstag im Monat ist der Louvre von 18:00 Uhr bis 21:45 Uhr komplett kostenfrei.

Notre Dame

Für mich ist die Notre Dame in Paris so etwas wie die Tower Bridge in London. Mein absolutes Lieblingsgebäude der Stadt! Die Kathedrale wurde zwischen 1160 und 1330 errichtet, der Name des Architekten ist unbekannt. Das wunderschöne Bauwerk drohte bereits zu zerfallen. Durch den Roman „Der Glöckner von Notre-Dame" von Viktor Hugo bekam die Kathedrale jedoch die Aufmerksamkeit die sie verdiente und wurde vom Architekten Violett-le-Duc restauriert. 

Der Roman oder die Filme, speziell der Disney Film, sind vielen geläufig. Dadurch ist Notre Dame wahrscheinlich das bekannteste Bauwerk nach dem Eiffelturm.

Der Eintritt ist frei und man kann die Pracht von innen bestaunen. Wir waren sogar während eines Gottesdienstes anwesend und konnten einem Chor zuhören, dessen Stimme durch das ganze Gebäude erklang. Es war ein richtiger Gänsehaut Moment! 
Man kann gegen eine Gebühr auch nach oben, das haben wir uns allerdings gespart. Die Schlange war recht lang und uns war es zu kalt um länger draußen zu warten.

Ich erspare euch jetzt übrigens ein Zitat aus dem Disney Film, beim schreiben des Textes habe ich schon wieder einen Ohrwurm...

 

Essens Tipp: Ganz in der Nähe vom Notre Dame waren wir sehr lecker Burger essen. Es war eher ein Zufall, dass wir auf den Laden gestoßen sind. Eigentlich sind wir vor einer Gruppe Mädchen auf die andere Straßenseite geflohen, welche offensichtlich Betrüger sind (s. Oben „Kriminalität"). Wir standen dann plötzlich vor dem „Shiso Burger" und das Ambiente hat uns überzeugt. Ein japanischer Flair, typisch Amerikanische Burger gepaart mit Hip Hop Musik. Ich hab mich ein wenig wie im Anime Samurai Champloo gefühlt. Das Essen war sehr gut und wir würden immer wieder kommen! 

Salvador Dalí Ausstellung

Salvador Dalí ist neben Alfons Mucha mein Lieblingskünstler. Mit seinen Surrealen Bildern hat er mich schon damals in der Schule gepackt. Es gibt eine kleine Ausstellung über Dalí im Künstlerviertel Montmartre, welche sehr versteckt liegt und sehr leicht übersehen werden kann. Wenn man vom Moulin Rouge Richtung Basilika läuft, gibt es allerdings die Ausschilderung "Dalí". Ich wusste vorher überhaupt nicht, dass es eine eigene kleine Ausstellung gibt und bin froh, dass wir sie noch entdeckt haben. Wir sind also den Schildern gefolgt und in dem kleinen Gebäude gelandet. Der Eintritt kostet 12 Euro für einen Erwachsenen, was ein stolzer Preis ist, dafür dass man vielleicht eine bis höchstens zwei Stunden dort verbringt. Da ich seine Kunst mag, hat es sich für mich aber gelohnt. Es sind übrigens viele Skizzen ausgestellt, seine Bekannten Werke sind natürlich in den großen Museen, diese bekommt man dort nicht zu sehen. Wer Kunst mag, sollte einen Blick hineinwerfen! 

Champs-Elysees

Die Champs-Elysees ist die bekannteste Straße in Paris. Sie ist wahnsinnig groß und lang: 70 Meter breit und 1910 Meter lang! Unser Hotel lag an der Straße, zehn Gehminuten vom Triumph Bogen. Von der Straße selbst haben wir nicht so viel sehen können, da ein Großteil aufgrund der Mouvement des Gilets jaunes (Gelbwestenbewegung) abgesperrt war.

 

Essens Tipp: Wir haben dafür einen ganz tollen Laden gefunden. Ich habe schon vorab gelesen, dass es dort die besten Macarons in ganz Paris geben soll. Der süße Laden heißt Ladurée und hat wirklich stolze Preise. Das Gebäck geht noch, wenn man aber dort essen gehen will, zahlt man wirklich viel. 30 bis 40 Euro pro Person waren keine Seltenheit auf der Karte. Das Gebäck können wir aber auf jeden Fall empfehlen, es ist super lecker und wirklich schön hergerichtet.

Dank eines Tipps habe ich auch Erfahren, dass es den Laden auch in der Schweiz gibt - yummy.

Montmartre

Montmartre - das wundervolle Künstlerviertel! Als ich vor 14 Jahren das erste Mal in Paris war hab ich mich ein bisschen in die Gegend verliebt! Es gibt so schöne Architekturen und die Basilika ist unfassbar beeindruckend, wie sie über Paris thront. Hier kann man wirklich viel Zeit verbringen. Wir sind mit der Metro bis zum Moulin Rouge gefahren. Von draußen ist es nicht so spektakulär, aber kann man ja mal mitnehmen. Dann geht's vom Moulin Rouge einen Hügel hoch und einfach Richtung Basilika. Es ist einfach toll durch die Straßen zu spazieren. Man kommt dann an einen Platz bei dem Künstler ihre Werke verkaufen oder gerade malen. Dort zu stehen und dem treiben zuzusehen macht einfach Spaß!

 

An der Basilika angekommen, kann man sich diese von innen ansehen oder einen Blick über die ganze Stadt werfen. Den Eiffelturm sieht man dabei allerdings nicht. Während wir da waren, gab es musikalische Unterhaltung vor der Basilika, es konnte sich einfach jeder hinstellen und ein Lied seiner Wahl singen. Es waren wirklich talentierte Leute dabei und das hat für mich das Bild des „Künstlerviertels" auf jeden Fall noch einmal abgerundet. Wenn ihr Zeit habt, schaut hier auf jeden Fall vorbei, es hat seinen ganz eigenen Charme und trägt dazu bei, dass ich Paris so gerne mag. 

 

Essen Tipp: In der Nähe des Moulin Rouge ist eine kleine Crêperie. Sie ist zwischen zwei Geschäften ein wenig eingepfercht und sieht, um ehrlich zu sein, ein wenig dubios aus. Wir hatten aber so furchtbar Lust auf Crêpes, dass wir dort unseren Hunger gestillt haben. Das war eine gute Entscheidung, denn die Crêpes sind unfassbar lecker gewesen und dazu für Pariser Verhältnisse sehr günstig: nur 3,- € pro Stück. In anderen Geschäften hätten wir gut 2,- € mehr bezahlt.

 

Wart ihr schon einmal in Paris? Was sind eure Lieblingsplätze? 

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